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Bodenplatten für Kaminöfen

Zubehör Bodenplatten

Bodenplatten für Kaminöfen und Heizeinsätze gibt es in vielen Variationen.

Wann brauche ich eine Bodenplatte?

Bodenplatten dienen dem Brandschutz und sind dann vorgeschrieben, wenn Ihr Fußboden aus einem brennbaren Material besteht. Zu diesen Materialien gehören z.B. Parkett, Laminat, Vinyl, Teppichboden, Holzdielen oder viele Designerbeläge. Ein gefliester Fußboden oder ein ausreichend großes Fliesenschild rund um die Feuerstätte gelten als nicht brennbar und brauchen keinen besonderen Schutz durch eine Bodenplatte.

Wie groß muss die zu schützende Bodenfläche sein?

Die Größe einer Bodenplatte oder eines Fliesenschildes richtet sich nach der Aufstellsituation des Kaminofens oder des Heizeinsatzes und nach dem jeweiligen Modell. Grundsätzlich gilt aber, dass 50 cm vor dem Brennkammer- und Türbereich sowie 30 cm nach rechts und links geschützt werden muss. Sollte ein Ofen drehbar sein oder eine Tür mit Öffnung über die Ecke besitzen, vergrößern sich die seitlichen Sicherheitsabstände auf 50 cm. Sollten Sie bei der Planung unsicher sein, helfen wir Ihnen gerne weiter.

Was für Bodenplatten gibt es?

Bodenplatten gibt es in vielen verschiedenen Materialien und Standardformen. Zu den beliebtesten und pflegeleichtesten Platten gehören die Glasvorlegeplatten, Glasbodenplatten und Stahlbodenplatten. Während die Glasvorlegeplatten speziell für ein Kaminofenmodell passend gefertigt werden und in ihrer Form festgelegt sind, kann man bei den Glas- und Stahlbodenplatten zum Unterlegen verschiedene Formen wählen (halbrund, Tropfen, Fünfeck, Sechseck, mit oder ohne Facettenschliff).

Glasbodenplatten sind in der Regel 6 mm dick und bestehen aus gegossenem Spezialglas. Soll die Platte etwas weniger hoch wirken, kann man den sogenannten Facettenschliff wählen, der die Kante auf 3 mm reduziert. Stahlbodenplatten sind mit 2 mm noch dünner. Sie sollten pulverbeschichtet sein, damit bei längerer Beanspruchung der Farbabrieb auf ein Minimum reduziert wrid.

Reicht das Standardangebot an Bodenplatten nicht aus, besteht auch die Möglichkeit der individuellen Anfertigung nach Ihren Bedürfnissen. Wir als OFEN.SCHMIEDE haben einige Standardplatten vorrätig oder wir bestellen Ihnen Platten nach Ihren Wünschen. Für unsere namenhaften Hersteller Contura, Skantherm und Hase bieten wir zu fast jedem Ofenmodell auch eine Glasvorlegeplatte an. Wir beraten Sie gerne.

Vorteile der Glassvorlegeplatten

  • Die Platte passt genau zu Ihrem Ofenmodell und schützt Ihren brennbaren Fußboden in den wichtigen Bereichen: vor und neben der Feuerstätte.
  • Zum Reinigen kann die Platte weggenommen werden und leicht wieder hingelegt werden.
  • Ist der Kaminofen über längere Zeit nicht in Betrieb (z.B. Sommer), kann die Platte beiseitegestellt werden: eine Stolperkante entfällt.
  • Die Form der Platte ist optisch auf den Kaminofen oder Heizeinsatz abgestimmt.
  • Bei einem Zuluftanschluss von unten an den Ofen stört die Platte nicht und die Verbindung ist problemlos möglich.
  • Sollte die Platte trotz des verwendeten Sicherheitsglases einmal kaputt gehen, kann ein Austausch ohne großen Aufwand erfolgen.
  • Mit einer Glasvorlegeplatte kommt der Fußboden unter der Platte gut zur Geltung und der Kaminofen wirkt wie ein Möbelstück.
  • Glasvorlegeplatten können gegen Aufpreis auch individuell gefertigt werden.

Nachteil der Glasvorlegeplatten

  • Die Form der Standardvorlegeplatte ist nicht veränderbar, da zu jedem Kaminofen und Heizeinsatz nur eine passende Variante angeboten wird.
  • Vorlegeplatten bekommt man nicht mit Facettenschliff.
  • Im Laufbereich könnte die Bodenplatte mit 6 mm Dicke zur Stolperfalle werden.
  • Auf sehr glatten Böden kann die Platte rutschen (dann empfiehlt sich eine punktuelle Fixierung mithilfe von Silikon).
  • Auf sehr unebenen Fußböden (z.B. alte Holzdiele) liegen Glasplatten nicht plan auf, da ihre Biegeelastizität sich dem Boden nicht optimal anpassen kann.
  • Glasplatten sind zwar aus sehr robustem Glas gegossen, trotzdem können sie beim Auftreffen eines spitzen oder schweren Gegenstandes kaputtgehen.

Vorteile der Glasunterlegplatten

  • Die Platte liegt unter dem Kaminofen und reduziert bei sehr weichen Bodenbelägen (z.B. Teppichflor) den Ofenabdruck.
  • Die Platte kann durch das Ofengewicht nicht so schnell verrutschen.
  • Die Glasunterlegplatten werden in verschiedenen Formen, Größen und mit Facettenschliff angeboten.
  • Mit einer Glasunterlegeplatte kommt der Fußboden unter der Platte gut zur Geltung und der Kaminofen wirkt wie ein Möbelstück.
  • Glasunterlegplatten können gegen Aufpreis auch individuell gefertigt werden.

Nachteile der Glasunterlegplatten

  • Schmutz, eventuell verschüttete Flüssigkeiten und besonders Tierhaare können unter die Glasplatte geraten. Eine optimale Reinigung der Platte ist dann nur bei erneutem Abbau und Wiederaufbau des Ofens möglich.*
  • Die Glasunterlegplatten ermöglichen keinen Zuluftanschluss von unten. Eine Sonderanfertigung ist erforderlich.
  • Im Laufbereich können Bodenplatten zur Stolperfalle werden. Der Facettenschliff mildert die Gefahr ab.
  • Auf sehr unebenen Fußböden (z.B. alte Holzdiele) liegen Glasplatten nicht plan auf, da ihre Biegeelastizität sich dem Boden nicht optimal anpassen kann.
  • Glasplatten sind zwar aus sehr robustem Glas gegossen, trotzdem können sie beim Auftreffen eines spitzen oder schweren Gegenstandes kaputtgehen.

* Um eine Glasbodenplatte gegen darunterziehenden Schmutz zu schützen, empfehlen einige Fachhändler die Plattenumrandung mit einer Silikonabdichtung oder einer selbstklebenden Dichtlippe zu schützen. Wir als Team der OFEN.SCHMIEDE raten davon ab. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass Silikonabdichtungen schnell vergilben und reißen können. Die Dichtlippen schieben sich bei Belastung der Bodenplatte, z.B. beim Laufen oder Holz nachlegen, ebenfalls heraus. Das sieht schnell hässlich aus und der Kaminofen müsste ebenfalls erneut ab- und aufgebaut werden. Das Entfernen von Silikon und Kleber von Platte und Fußboden erweist sich dann aber als sehr mühevoll.

Vorteile der Stahlbodenplatten

  • Stahlbodenplatten sind robust und als Standard in grau und schwarz erhältlich.
  • Sie können – anders als Glas – nicht zerbrechen.
  • Schmutz, der unter die Platte zieht, ist nicht zu sehen.
  • Die Stahlunterlegplatten werden in verschiedenen Formen und Größen angeboten.
  • Die Platte liegt unter dem Kaminofen und reduziert bei sehr weichen Bodenbelägen (z.B. Teppichfloor) den Ofenabdruck.
  • Bodenunebenheiten werden leichter kaschiert als bei Glas.
  • Die Stolpergefahr ist geringer als bei Glas, da sie mit 2 mm Dicke nicht so sehr auftragen.
  • Durch die Fortsetzung der Ofenfarbe in der Platte wirkt die Feuerstätte dominanter und kann den Kaminofen oder Heizeinsatz mehr betonen und zum Blickfang machen.
  • Stahlplatten können gegen Aufpreis auch individuell gefertigt werden.

Nachteile der Stahlbodenplattenplatten

  • Stahlbodenplatten gibt es nicht als spezielle Vorlegeplatte für jeden individuellen Boden.
  • Die Stahlbodenplatten ermöglichen keinen Zuluftanschluss von unten. Eine Sonderanfertigung ist erforderlich.
  • Im Laufbereich können Bodenplatten zur Stolperfalle werden, besonders wenn der Fußboden Unebenheiten aufweist.
  • Pulverbeschichtete Stahlplatten sind relativ robust. Kratzer durch scharfe Gegenstände fallen aber schneller ins Auge.

Wichtig zu wissen!

Bodenplatten dienen dem Brandschutz und helfen, Schlimmeres zu verhindern.
Das bedeutet aber nicht, dass Ihr Fußboden unter der Bodenplatte durch herausfallende Glut oder gar brennendes Holz ohne Schaden bleiben wird. Sollte einmal Glut oder brennendes Holz auf die Bodenplatte fallen, sollten Sie es so schnell wie möglich mit einer geeigneten Metallschaufel oder Holzzange wieder in die Brennkammer zurücklegen. Lassen Sie brennende Stücke nicht auf der Platte ausglühen oder ausbrennen.

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